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Skydiving als Sportdisziplin

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Fallschirmspringen ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebt. Nicht nur als privates Hobby, sondern auch als anerkannte sportliche Disziplin ist Fallschirmspringen in den letzten Jahren international bekannt geworden. Man spricht dann nicht von Fallschirmspringen an sich, sondern von Skydiving als Sportdisziplin.

Viele Arten von Skydiving als Sportdisziplin

Für viele Menschen bedeutet Fallschirmspringen einfach nur das Springen aus einem kleinen Flugzeug mit anschließender Landung mit einem Fallschirm. Aber das Skydiving als Sportart umfasst noch einige weitere Bereiche der spannenden Sportart. Die ältesten und auch beliebtesten Varianten sind das Zielspringen und das Stilspringen. Beim Zielspringen versuchen die Sportler einen vorgegebenen Punkt bei der Landung präzise zu treffen. Das hört sich vielleicht für Aussenstehende leicht an, aber in Wirklichkeit ist das Zielspringen eine der schwierigsten Varianten des Skydiving als Sportart. Schließlich wirken extrem starke Kräfte beim freien Fall und später auch beim Gleitflug auf den Sportler ein, weshalb es sehr schwer ist dann bei der Landung einen genauen Punkt zu treffen. Um im Zielspringen gut zu sein braucht man schon einiges an Erfahrung und Übung. Beim Stilspringen werden spezielle Figuren gesprungen. Die Figuren sind bei Wettbewerben festgelegt und die Bewertung erfolgt ähnlich wie beim Turmspringen. Je nach Schwierigkeitsgrad muss man im freien Fall Drehungen oder Saltos nach speziellen Richtlinien und Vorgaben absolvieren. Das erfordert sehr viel Können und Feingefühl. Deshalb ist auch diese Form des Skydiving als Sportdisziplin nur für fortgeschrittene Springer geeignet. Neben diesen klassischen Disziplinen gibt es beim Skydiving aber auch noch diverse andere Disziplinen, die gerade in den letzten Jahren sehr beliebt geworden sind.

Weitere Formen des Skydiving als Sportdisziplin

Sehr beliebt vor allem auf Festivals und Veranstaltungen ist die so genannte Freifallformation. Bei solchen Formationen springen bis zu hundert Fallschirmspringer gleichzeitig und bilden im freien Fall eine bestimmte Figur. Diese Figuren werden vorher festgelegt und variieren je nach Schwierigkeitsgrad. Eine andere Variante des Formationssprungs ist die so genannte Kappenformation. Bei dieser Form des Gruppensprungs wird der Fallschirm gleich nach Absprung ausgelöst und dann anschließend die Formation gebildet. Das hat einen wesentlich höheren Schwierigkeitsgrad da es zum einen sehr viel schwerer ist sich mit geöffnetem Fallschirm schnell zu bewegen und weil die Fallschirme sich bei Formationen gegenseitig nicht im Weg sein dürfen. Solche Formationssprünge sind nicht nur als sportliche Disziplin beliebt, sondern finden auch immer viele Fans auf großen Festivals. Riesige Freifallformationen mit mehreren hundert Springer sind immer eine große Attraktion. Eine weitere beliebte Disziplin des Skydiving ist das Skysurfing. Bei dieser Variante des Fallschirmspringens hat der Springer an den Füßen ein Surfbrett befestigt. Damit kann man dann während des freien Fall in der Luft surfen. Diese Disziplin ist vor allem bei abenteuerlustig Jugendlichen sehr beliebt. Durch die Körperhaltung wie beim Surfen oder Snowboarden wird der Springer im freien Fall ergonomischer und dadurch auch schneller. Der Nervenkitzel beim Sprung wird somit intensiviert. Aufgrund des Surfbretts ist beim Skysurfing nur eine Landung auf Wasser oder Seen möglich. Deshalb ist diese Disziplin des Skydiving besonders gefährlich, da die Landung auch einige Risiken birgt. Das Skysurfing ist nur für sehr erfahrene Springer zu empfehlen.

Bildquelle: Ulrich Kammertöns – Fotolia.com

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